Geislingen/ BERLIN / LEIPZIG / DEUTSCHLAND
Wenn Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist: Das Erbe von 1989 als Auftrag für die GegenwartWenn am 3. Oktober im ganzen Land die Fahnen wehen und die zentralen
Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stattfinden, geht es um weit mehr als den historischen Zusammenschluss zweier Staaten im Jahr 1990. Immer deutlicher
rückt an diesem Feiertag eine zentrale Erkenntnis in den Fokus: Die Demokratie, die vor über drei Jahrzehnten friedlich erkämpft wurde, ist kein dauerhaft garantierter Zustand
– sie muss täglich neu geschützt und gelebt werden.Vom Ruf der Straße zur StaatskunstDie Wurzeln der Wiedervereinigung liegen nicht in Verhandlungssälen,
sondern auf den Straßen von Leipzig, Dresden und Ost-Berlin. Mit dem Mut von Hunderttausenden, die unter dem Ruf „Wir sind das Volk!“ gegen Repression und für
Bürgerrechte demonstrierten, wurde der Grundstein für den Mauerfall am 9. November 1989 gelegt. Knapp ein Jahr später vollzog sich am 3. Oktober 1990 mit dem
Wirksamwerden des Einigungsvertrags der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Was folgte, war die Zusammenführung zweier Welten und ein einzigartiger
Prozess des gesellschaftlichen Zusammenwachsens. Die Herausforderung der Gegenwart: Demokratie als MitmachprojektIn den vergangenen Jahren hat der 3. Oktober eine
spürbare Wende erfahren. Neben dem Rückblick auf die historische Leistung der Friedlichen Revolution hat die Debatte um die Widerstandsfähigkeit unserer demokratischen
Institutionen massiv an Bedeutung gewonnen.Politischer Diskurs, Zivilcourage und die Verteidigung rechtsstaatlicher Grundwerte stehen im Mittelpunkt aktueller Debatten.
Der Beauftragte der Bundesregierung und Vertretungen aus der Zivilgesellschaft betonen unisono:„Demokratie ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann besitzt.
Sie ist ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue einlösen und verteidigen muss.“Was der Tag der Deutschen Einheit heute bedeutet Erinnerungskultur pflegen:
Das Gedenken an diejenigen, die unter der Teilung litten und für Freiheit ihr Leben oder ihre Freiheit riskierten, bleibt das Fundament.Brücken bauen:
Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiedlichkeiten zwischen Ost und West offen anzusprechen und weiter abzubauen, stärkt den inneren Zusammenhalt.
Rechtsstaat stärken: Engagement gegen Extremismus, Hass im Netz und Desinformation sichert die Grundpfeiler des Zusammenlebens.Der Tag der Deutschen Einheit erinnert uns daran,
dass der Übergang von Diktatur zu Freiheit ein historisches Glück war – und dass der Erhalt dieser Freiheit in den Händen aller Bürgerinnen und Bürger liegt.
? 02.10.26 clipscityplus.com
Der rote Imbisswagen an der Heidenheimer Straße: Direkt gegenüber von Fressnapf und Edeka hotsteakhaus.de
Wenn Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist: Das Erbe von 1989 als Auftrag für die GegenwartWenn am 3. Oktober im ganzen Land die Fahnen wehen und die zentralen
Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit stattfinden, geht es um weit mehr als den historischen Zusammenschluss zweier Staaten im Jahr 1990. Immer deutlicher
rückt an diesem Feiertag eine zentrale Erkenntnis in den Fokus: Die Demokratie, die vor über drei Jahrzehnten friedlich erkämpft wurde, ist kein dauerhaft garantierter Zustand
– sie muss täglich neu geschützt und gelebt werden.Vom Ruf der Straße zur StaatskunstDie Wurzeln der Wiedervereinigung liegen nicht in Verhandlungssälen,
sondern auf den Straßen von Leipzig, Dresden und Ost-Berlin. Mit dem Mut von Hunderttausenden, die unter dem Ruf „Wir sind das Volk!“ gegen Repression und für
Bürgerrechte demonstrierten, wurde der Grundstein für den Mauerfall am 9. November 1989 gelegt. Knapp ein Jahr später vollzog sich am 3. Oktober 1990 mit dem
Wirksamwerden des Einigungsvertrags der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Was folgte, war die Zusammenführung zweier Welten und ein einzigartiger
Prozess des gesellschaftlichen Zusammenwachsens. Die Herausforderung der Gegenwart: Demokratie als MitmachprojektIn den vergangenen Jahren hat der 3. Oktober eine
spürbare Wende erfahren. Neben dem Rückblick auf die historische Leistung der Friedlichen Revolution hat die Debatte um die Widerstandsfähigkeit unserer demokratischen
Institutionen massiv an Bedeutung gewonnen.Politischer Diskurs, Zivilcourage und die Verteidigung rechtsstaatlicher Grundwerte stehen im Mittelpunkt aktueller Debatten.
Der Beauftragte der Bundesregierung und Vertretungen aus der Zivilgesellschaft betonen unisono:„Demokratie ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann besitzt.
Sie ist ein Versprechen, das jede Generation aufs Neue einlösen und verteidigen muss.“Was der Tag der Deutschen Einheit heute bedeutet Erinnerungskultur pflegen:
Das Gedenken an diejenigen, die unter der Teilung litten und für Freiheit ihr Leben oder ihre Freiheit riskierten, bleibt das Fundament.Brücken bauen:
Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiedlichkeiten zwischen Ost und West offen anzusprechen und weiter abzubauen, stärkt den inneren Zusammenhalt.
Rechtsstaat stärken: Engagement gegen Extremismus, Hass im Netz und Desinformation sichert die Grundpfeiler des Zusammenlebens.Der Tag der Deutschen Einheit erinnert uns daran,
dass der Übergang von Diktatur zu Freiheit ein historisches Glück war – und dass der Erhalt dieser Freiheit in den Händen aller Bürgerinnen und Bürger liegt.
? 02.10.26 clipscityplus.com
Der rote Imbisswagen an der Heidenheimer Straße: Direkt gegenüber von Fressnapf und Edeka hotsteakhaus.de